Info zu Beratung, Lehrberatung und Co. während Corona/COVID-19-Pandemie

März 2020

Liebe Klient*innen, liebe Kund*innen, liebe Kolleg*innen,

als prozessorientierter und personzentriert agierender Mensch bin ich normalerweise und besonders in solch dynamischen Zeiten geneigt, keine langfristigen und vor allem „allgemeine“ Entscheidungen zu Vorgehen zu treffen. Zudem ändert sich gefühlt im Stundentakt so vieles im Zusammenhang mit den Empfehlungen und Vorgaben zu der Corona-Pandemie. Mir ist aber wichtig, Sie und Dich nicht länger als nötig „in der Luft hängen“ zu lassen, was unsere Termine und Beratungsprozesse in den nächsten Tagen und Wochen angeht! Ich möchte klare Lösungen finden, so dass Sie und Du weiter wie gewohnt Entlastung oder Sortierung durch unsere Gespräche nutzen können und wir im Kontakt bleiben.

Was hat mich nun zu einer allgemeinen Entscheidung und dieser Nachricht bewegt: Genauso, wie ich und Sie/Du in unserem jeweiligen Metier ernst genommen werden wollen, möchte auch ich Gleiches mit den Expert*innen der Medizin/Virologie als auch Politik tun. Meines Erachtens müssen wir wohl die kommenden Tage gar mit einer allgemeinen Ausgangssperre rechnen. Psychologische Beratungen gehören voraussichtlich aus rechtlicher Sicht zu den „vermeidbaren sozialen Begegnungen“ (welch Paradoxon!!!) Vor allem will ich schlicht Sie/Dich/Euch, mich und unsere Umfelder vor vermeidbaren Ansteckungen mit dem Corona-Virus schützen: ich selbst lebe in einem Mehrgenerationenhaus mit Personen, u.a. meinen Eltern, die zur „Risikogruppe“ gehören. Und dieser Haushalt ist, wie Sie und Du wissen, durch nur eine Tür mit meinen Beratungs- und Seminarräumen verbunden!

Ich habe mich vor allem aus den genannten Gründen entschieden, bis zunächst Ende April keine persönlichen face2face Termine anzubieten.  Stattdessen biete ich für den nötigen Zeitraum onlinebasierte Gespräche an, sprich vor allem Videokonferenzen via Zoom oder Jitsi, oder einfache Telefonate. In den letzten 15 Jahren meiner selbstständigen Beratungstätigkeit habe ich umfassende Erfahrungen mit Online- und Mailberatung gesammelt, (u.a. mehrjährige, erfolgreiche Therapieprozesse mit Kient*innen mit teils 80Std.!) und kann sagen: nicht nur die Wissenschaft, auch meine eigene Erfahrungen sprechen für die Wirksamkeit auch dieser Art der Begegnung, bzw. Arbeit. Und manche Themen brauchen eben das persönliche, ungestörte..die Zeit wird wieder kommen!!!

In der Zwischenzeit, wenn wir telefonieren oder Videokonferenzen abhalten: Wir werden uns gegenseitig sehen und hören, sitzen uns gegenüber, die Stimmung ist vielleicht eine andere, und die Pausen und Schweigen fühlen sich vielleicht zunächst merkwürdiger und länger an. Die Onlineberatung unterscheidet sich nur in der Form, nicht inhaltlich von der Beratung in meiner Praxis. Online-Sitzungen umfassen erfahrungsgemäß für „gute Gespräche“ ca. 45-60min. Hierfür veranschlage ich für den gesamten Krisenzeitraum ein pauschales Honorar von 60€ inkl. Umsatzsteuer und schreibe Ihnen/Dir wie gewohnt eine Rechnung zur Überweisung.

Alle Kursteilnehmer*innen an aktuellen Weiterbildungskursen werden regelmäßig mit „Lernimpulsen“ versorgt und wir halten Videokonferenzen ab, und ich stehe für Einzelgespräche zur Verfügung… auch wir werden diese Zeit gemeinsam überstehen.

Ich hoffe, allen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen so gut wie möglich gerecht zu bleiben. Von Herzen und wie gewohnt optimistisch und lieber konstruktiv als anders,

Ihre und Deine Meike Braun

Wir kriegen das gemeinsam gewuppt, diese merkwürdige Zeit gut zu überstehen.

Meike Braun

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